Tomatensuppe mit selbstgemachten Croutons

Rezept zum Download: Tomatensuppe

Bevor der erste Frost kam, habe ich noch rechtzeitig alle unsere Tomaten abgeerntet, insgesamt waren es 5 kg.

Einige waren schon reif, andere noch nicht und manche sogar noch grün. Ich habe diese in einem Karton mit Zeitung ausgelegt nachreifen lassen. So können wir die Tomatensaison noch etwas verlängern und nichts geht verloren. Die selbst geernteten Tomaten sind einfach die besten, so schön intensiv im Geschmack, da kann keine Supermarkt-Tomate mithalten. Im Sommer – in der Sonne gereift – schmecken sie sogar noch besser.

Die reifen Tomaten habe ich dann geschält und gekocht und eingefroren, damit ich sie mal verarbeiten kann, entweder zu Suppe, zur Tomatensauce oder Pizzaiola.

Als dann die restlichen Tomaten nachgereift haben war es Zeit für eine Tomatensuppe – ein Rezept aus der Kategorie „schnell und einfach“.

Statt der frischen Tomaten kann man natürlich auch einfach Dosentomaten nehmen, so wie gleich im Rezept beschrieben.

Als Beilage alternativ zu den Croutons schmeckt auch einfach ein Ciabatta-Brot oder Knoblauch-Brot.

Die Tomatensuppe lässt sich auch sehr gut einfrieren, das heißt ihr habt nur ein Mal den Aufwand und dann ein schnelles Essen, was nur aufgewärmt werden muss.

Zutaten für 4-6 Personen:

Für die Suppe:

  • 2 mittelgroße Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2-3 mittelgroße Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 5 EL Olivenöl
  • 2 große Dosen Tomaten (Abtropfgewicht ca. 450 g), ich hatte selbst eingekochte Tomaten
  • (ggf. Wasser/Gemüsebrühe, ich hatte keine zusätzliche Flüssigkeit gebraucht)
  • 2-4 EL Tomatenmark (je nach Konsistenz der Tomaten)
  • 1 EL Oregano, gerebelt (oder andere Kräuter nach Belieben, z.B. Thymian, Rosmarin)
  • Salz, Pfeffer
  • 3-4 EL Sahne (für die vegane Variante ersetzen oder weglassen)

Für die Croutons:

  • 2 Brötchen oder 140 g Weißbrot, würfeln, ca. 1-1,5 cm Kantenlänge
  • 20 g Butter oder Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Salz

Die Zwiebeln in Olivenöl bei geringer Hitze glasig und weich dünsten. Das dauert ein paar Minuten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitdünsten. Dann die Tomaten dazugeben (Frische Tomaten oder aus der Dose) und Tomatenmark. Meine Tomaten hatten sehr viel Saft, deshalb habe ich kein zusätzliches Wasser oder Brühe gebraucht aber dafür etwas mehr Tomatenmark genommen. Gegebenenfalls müsst ihr an dieser Stelle noch etwas Flüssigkeit hinzugeben. Die Gewürze dazugeben (Salz, Pfeffer, Oregano).

Die Suppe nun 30 Minuten leise köcheln lassen. Mit dem Pürierstab pürieren, abschmecken, fertig! Nimmt man Tomaten mit Haut könnte man die Suppe noch durch ein Sieb passieren (oder auch wenn man eine besonders feine Suppe haben möchte).

Die Croutons können zubereitet werden, während die Suppe vor sich hin köchelt. Das Weißbrot/die Brötchen in Würfel schneiden. Reichlich Öl/Butter in eine Pfanne geben und die Croutons darin langsam anrösten, bis sie schön crunchig sind. Das gelingt bei mittlerer Hitze (bei mir Stufe 5 von 9). Dabei immer schwenken, sodass sie nicht zu braun werden, gegebenenfalls die Temperatur reduzieren. Kurz vor Schluss eine Prise Salz und etwas Knoblauch, gerne auch noch frische gehackte Kräuter dazugeben (z.B. Rosmarin).

Die Suppe in einem Teller oder eine Tasse anrichten. Ein Klecks Sahne darauf geben und die Croutons.

Jetzt genießen, da wird’s einem schön warm um’s Herz – Guten Appetit ❤ !

 

 

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