Käsekuchen mit Quark, Schmand und Sahne

Auf Pixabay hatte ich kürzlich ein schönes Bild für einen Käsekuchen gefunden – das ist auch das Beitragsbild. Da es so appetitlich aussah war, habe ich direkt nach dem Rezept gefragt. Ich habe das Rezept noch leicht abgewandelt und mehr Quark als Schmand genommen. Beides, Konsistenz und Geschmack waren hervorragend, sodass der Kuchen in die Rezeptsammlung aufgenommen wird.

Ich finde, er ist wirklich sehr einfach zu machen und sollte auch für Anfänger geeignet sein.

Für den Teig:

  • 100g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 gute Prise Salz
  • 1 Ei
  • 150 g Mehl
  • 50 g Mandelmehl oder gemahlene Mandeln
  • ein halbes Päckchen Backpulver

Aus den Zutaten einen Mürbeteig herstellen. Ich mache das immer in der Reihenfolge wie die Zutaten aufgelistet sind, man nennt das einen gerührten Mürbeteig, da er wie ein Rührteig gemacht wird. Butter schaumig schlagen, Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben, weiter schlagen. Ein Ei dazugeben und ca. 1 Minute lang unterrühren. Dann das Mehl nach und nach dazugeben, solange bis sich alle Zutaten einigermaßen verbunden haben. Dann noch von Hand weiterkneten,  bis der Teig schön geschmeidig ist. Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ca. 1/2 Stunde ruhen lassen.

Für die Quarkmasse:

  • 500 g Quark (40%)
  • 200 g Schmand
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 P. Vanillepuddingpulver oder 50 g Speisestärke und Mark einer Vanilleschote
  • 2 Eier
  • 2 Becher Schlagsahne (400g)

Alle Zutaten mit dem Schneebesen verrühren. Besonders beim Zugeben des Puddingpulvers oder der Speisestärke aufpassen, dass sich keine Klümpchen bilden. Ich gebe diese Zutaten auch nacheinander in eine Schüssel und rühre alles zusammen. Zum Schluss erst die Eier und die Sahne zugeben und aufpassen, dass nicht zu viele Luftbläschen entstehen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, rund ausrollen, in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und gleichmäßig damit auslegen. Dabei einen Rand von ca. 2 cm formen.

Die Käsemasse, die sehr flüssig ist, darauf geben.

50 Minuten bei 180°C und dann noch 10-20 Minuten bei 160°C backen. Ober-/Unterhitze, nicht vorgeheizt.

Im Backofen ruhig noch etwas nachziehen lassen. Nach Möglichkeit komplett abkühlen lassen – wenn man es solange aushält 🙂 .

 

 

20 Gedanken zu “Käsekuchen mit Quark, Schmand und Sahne

  1. ricca schreibt:

    Hallo Mona, das hört sich ja sehr appetitlich und relativ einfach an und ich werde ihn nachbacken! Welchen Durchmesser hatte Deine Springform? Danke!!!

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  2. Martina schreibt:

    Gerade habe ich den Kuchen gebacken. Er sieht super aus, wie er schmeckt kann ich noch nicht sagen weil er zum auskühlen noch im Backofen steht. Was mich etwas stutzig gemacht hat der Mürbeteig für den Boden war sehr weich. Auch nach der Kühlzeit nicht wirklich so das man ihn ausrollen könnte.

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    • Mona schreibt:

      Ich kann mich nicht mehr so richtig an die Konsistenz des Mürbeteigs erinnern – habe den Kuchen schon länger nicht mehr gebacken. Aber es hat alles gemäß Rezept gut gepasst und ich konnte ihn auch gut ausrollen. Ich hoffe, der Kuchen ist gut geworden. Bin auf das Feedback gespannt. Sonst muss man ggf. noch Mehl zum Teig hinzufügen (bzw. hätte hinzufügen müssen).
      LG
      Mona

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      • Lara schreibt:

        Ja, mache ich sehr oft, weil uns das einfach viel besser schmeckt. Außerdem spar ich mir so die ganzen Plastikverpackungen. Einfach mal nach „Farmerkäse“ googeln. Das ist echt nicht schwer, dauert aber seine Zeit.

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      • Mona schreibt:

        Alles klar, danke für den Tipp. Bisher mache nur Joghurt selbst, das ist ja auch ganz einfach. Ich war kürzlich in Indien, da habe ich viel „Cottage Cheese“ gegessen, das ist ja so ähnlich. Werde es mal ausprobieren 🙂

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  3. Markovicd@aol.com schreibt:

    Meine Mutter hat sich einen Käsekuchen mit Schmand gewünscht, so kam ich auf dieses Rezept. Oberlecker. Sie war vor Begeisterung sprachlos.
    Ich möchte ihn in einer 30 cm Form machen und die flüssigen Zutaten verdoppeln. Was muss ich bei Backzeit beachten???

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  4. Mona schreibt:

    Hallo, ich muss gestehen, ich tue mich mit einer richtigen Antwort schwer. Ich habe den Kuchen bisher nur mit diesen Mengen in einer 28er Form gemacht. Bei einer Verdopplung der flüssigen Zutaten wird der Kuchen ja trotz 30er Form auch höher werden (ich gehe davon aus, dass Du dann auch mehr Stärke/Puddingpulver nimmst. Die Backzeit wird sich verlängern, jedoch nicht verdoppeln. Ich würde gegen Ende der Backzeit die Temperatur noch mehr reduzieren, z.B. auf 140° (ich hätte Bedenken, dass der Kuchen zu dunkel wird). Da muss man vielleicht etwas experimentieren und auch empfehlen die Garprobe mit einem Holzstäbchen machen. Ich hoffe, dass es klappt. Ich freue mich jedenfalls über das Feedback und würde auch gerne nochmal hören, wie er geworden ist.
    LG, Mona

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  5. KarinBerg schreibt:

    Der Kuchen ist einfach der Hammer😍
    Es stimmt, der Boden ist sehr weich aber ich nehme ihn mit dem letzten Rest Mehl in die Hand und Knete ihn dann.Etwas länger im Kühlschrank lassen hilft auch.Ich bekomme nicht genug von diesem Käsekuchen. Vielen vielen Dank für das tolle Rezept. Ab und zu verfeinerte ich ihn mit Mandarinen oder Sauerkirschen. Aber am liebsten ist mir das Orginal
    Liebe Grüße Karin

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    • Mona schreibt:

      Vielen lieben Dank für das nette Feedback und den Tipp für den Teig 🙏. Ist ja vielleicht für den ein oder anderen hilfreich. Wir lieben den Kuchen auch sehr 😊. Liebe Grüße, Mona

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