Crème Brulée – genial einfach und einfach lecker!

Crème Brulée liebe ich ja schon lange, gemacht hatte ich sie mal vor vielen Jahren, ansonsten habe ich sie meistens im Restaurant gegessen. Ich weiß gar nicht, warum ich sie bisher nicht öfter selbst gemacht habe. Denn das Dessert ist so herrlich einfach und unkompliziert – und dabei so lecker.

Es gibt allerdings ein paar Grundprinzipien, die man beachten sollte, diese also erstmal vorweg:

  • Es kommt hauptsächlich auf die Schälchen an, diese sollten nicht zu groß sein und die Masse auch nicht zu hoch. Warum? Die Masse stockt sonst nicht richtig bzw. gleichmäßig durch.
  • Die Höhe der Förmchen sollte also 3 cm nicht überschreiten
  • Der Durchmesser der Förmchen sollte max. 10-12 cm betragen
  • Am besten eignet sich ein Material aus feuerfestem Porzellan oder Keramik
  • Man kann die Crème Brulée auch im Ofen karamellisieren, aber besser geht das mit einem Mini-Bunsen-Brenner. Diese sind schön handlich. Bei meinem lässt sich die Flamme stufenlos einstellen, so bekommt man eine herrliche Kruste hin.

Nun zum Rezept.

Zutaten für 4 Personen:

  • Mark einer Vanilleschote
  • 200 ml Milch
  • 300 ml Sahne
  • Optional: 1 EL Grand Marnier
  • 4 Eigelb
  • 40 g Zucker
  • Je Schälchen ca. 1 EL brauner Zucker zum Karamellisieren (ca. 60 g)

Milch, Sahne, Eigelb, Vanillemark in eine Schüssel geben und glatt rühren. Nicht schaumig schlagen. Zucker dazugeben und gut durchrühren. Ca. 1 Stunde stehen lassen und nochmal gut durchrühren.

Creme Brulee 1

Den Backofen auf 130°C (Umluft) vorheizen.

Die Masse nochmal durchrühren, sodass sich die Vanille gut verteilt. In die Förmchen gießen und bei 130° C ca. 35-45 Minuten im Wasserbad im Backofen garen.

Creme Brulee

Das geht so: Die Schälchen in ein Backblech (Fettpfanne) geben. Nun in den Backofen auf die mittlere Schiene schieben. Heißes Wasser in die Fettpfanne füllen, und zwar sollten die Förmchen etwa zur Hälfte im Wasser stehen.

Nach der angegebenen Zeit von 35-45 Minuten sollte die Crème gleichmäßig durchgestockt sein, aber auch nicht zu fest. Wie gesagt, bei 130°. OK, jeder Ofen ist anders, vielleicht braucht es auch mal 140°C.

Die Förmchen aus dem Backblech nehmen und abkühlen lassen. Gerne auch im Kühlschrank.
Das schöne an dem Dessert ist, dass man diesen Schritt gut vorbereiten kann. Wenn die Gäste kommen, kann man dann noch eindrucksvoll die Karamellkruste herstellen.

Vor dem Servieren also die Crème mit dem braunen Rohrzucker bestreuen und mit dem Brenner langsam schmelzen und karamellisieren. – Fertig! 🙂

Creme BruleeCreme Brulee

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