Kaiserschmarrn

Schon seit meiner Kindheit liebe ich den Kaiserschmarrn – so schön fluffig und leicht, und er zergeht förmlich auf der Zunge. Ich gehöre ja zu den Personen, die Kaiserschmarrn auch gerne mal als Hauptgericht essen. Das Rezept hier ist mein absolutes Lieblingsrezept, das über viele Jahre so entstanden ist.

Die Zutaten für dieses Rezept sind aber eher als Nachtisch für 2 Personen gedacht. Bei uns gab es ihn heute nach der Karottensuppe. Als Hauptgericht für zwei verdoppelt man die Menge einfach. Dazu reicht man dann z.B. Zwetschgenkompott (Zwetschkenröster) oder Apfelmus. Das passt auch besonders jetzt im Herbst, aber ich kann ihn das ganze Jahr über essen.

Zutaten:
60 g Mehl
2 Eier (trennen)
125 ml Milch
2 EL Vanillezucker
20 g Butter zerlassen
3 EL Rosinen (wer die nicht mag, kann sie natürlich auch weglassen)
1 Prise Salz
Butter zum Braten
Puderzucker zum Bestäuben

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Die Milch dazugeben und glattrühren. Die Eigelbe, Vanillezucker und die abgekühlte, zerlassene Butter dazugeben und glattrühren.

Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen. Behutsam portionsweise unter die Eimasse heben.

Nochmal etwas Butter in eine große Pfanne (26-28 cm Durchmesser, vorzugsweise eine beschichtete Pfanne) geben und zerlassen. Den Teig hineingeben (Achtung, wenn man die doppelte Menge macht, dann muss man den Schmarrn in 2 Portionen zubereiten). Dann die Rosinen darauf verteilen (oder auch nicht 😉 ). Nun in ca. 3-4 Minuten bei mittlerer Hitze goldgelb anbraten, lieber die Hitze etwas zurücknehmen. Öfter mal spicken und überprüfen, wie der Teig von unten aussieht.

Nun kommt ein heikler Moment. Jetzt wird der Schmarrn gewendet. Man kann es ja kompliziert machen mit einem Teller und so, aber ich nehme dazu immer nur den Pfannenwender. Mit etwas Schwung und Übung wird das auch. Und falls er doch zerbricht, ist es ja gar nicht schlimm, es ist ja ein Schmarrn, der wird ja sowieso zerrupft. Die zweite Seite jetzt also auch ca. 2-3 Minuten goldgelb anbraten. Dann kann „gerupft“ werden. Ich mache das immer mit zwei Pfannenwendern. In mundgerechte Stücke rupfen, nochmal etwas Butter zugeben und weiterbraten, so etwa 2 Minuten, bis die Stücke von allen Seiten schön goldgelb sind.

Kaiserschmarrn

Den Schmarrn auf zwei Tellern anrichten und mit Puderzucker bestäuben. Gegebenenfalls noch Kompott aus Zwetschen, Äpfeln, oder Aprikosen reichen.

Bei einem Rezept habe ich mal gelesen, man könne die Butter auch weglassen. Aber ich finde, er schmeckt mit mehr Butter einfach besser. Bei uns zählt also eher der Geschmack, nicht die Kalorien ;-).

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3 Gedanken zu “Kaiserschmarrn

  1. Kuechenduft und Backgenuss schreibt:

    Liebe Mona, danke fürs Teilen eines deiner Lieblingsrezepte – ich werde es ausprobieren, ob es uns besser schmeckt als das, wonach wir es jetzt immer machen. Denn ich liiiiiebe Kaiserschmarrn, auch wenn es den (verwerflicherweise) in meiner Kindheit nie gab… aber umso mehr habe ich jetzt wieder wett zu machen 😀 Viele Grüße, Katharina

    Gefällt 1 Person

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