Weihnachtsbäckerei – Alpenbrot

Gestern Abend habe ich noch ganz spontan nach der Arbeit Weihnachtsplätzchen gebacken. In einer Stunde ist alles fertig – inklusive Geschirrspülen. Das nenne ich doch mal schnell, oder? Das Rezept ist schon sehr lange in meiner Rezeptsammlung, aber ich habe die Plätzchen schon lange nicht mehr gemacht. Es war mal wieder an der Zeit.

Hier das Rezept zum Download:

Download

 

Zutaten – ergibt ca. 70 Plätzchen:

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Kakaopulver
  • 3 TL Lebkuchengewürz
  • 250 g Butter, zimmerwarm
  • 2 Eier
  • 1 Vanillestange (Mark)

Für den Zuckerguss:

  • 40 g Puderzucker
  • 1-2 EL Grand Marnier (oder Zitronensaft)

Die Zutaten für den Teig zunächst mit dem Knethaken des Handmixers verkneten, dann mit der Hand durchkneten, bis er schön geschmeidig ist. Der Teig ist etwas störrisch, man muss lange kneten.

Den Teig 6 gleiche Teile aufteilen und je zu einer Rolle formen mit ca. 2 cm Durchmesser. Sie sollte längs auf das Backblech passen. Die Teigrollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, 3 Rollen pro Backblech (s. Abb. 1).

Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Nun den Guss herstellen. Den Puderzucker mit dem Grand Marnier und etwas Wasser glatt rühren, am besten geht das mit einer Gabel. Die Masse sollte nicht zu fest sein, sodass sie sich später schön verstreichen lässt.

Die „Brote“ 12-15 Minuten bei 180°C (Umluft) backen.

Den Guss sofort auf die „Brote“ streichen, solange sie noch heiß sind – aber nicht zu dick (s. Abb. 2). Danach gleich diagonal in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Das geht auch am besten wenn die Brote noch warm sind (s. Abb. 3). Auskühlen lassen und in einer Blechdose aufbewahren (s. Abb. 4). Ich habe die Endstücke natürlich gleich aufgegessen 😉 , aber wenn die Plätzchen ein paar Tage durchgezogen sind, schmecken sie noch besser.

Abb. 1: Teigrollen auf das Blech legen

Abb. 1: Teigrollen auf das Blech legen

Abb. 2: Alpenbrot, gebackene Teigrollen mit Zuckerguss bestreichen

Abb. 2: gebackene Teigrollen mit Zuckerguss bestreichen

Abb. 3: Alpenbrot, diagonal in 2 cm breite Stücke schneiden

Abb. 3: diagonal in 2 cm breite Stücke schneiden

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15 Gedanken zu “Weihnachtsbäckerei – Alpenbrot

  1. geniesserle schreibt:

    Oh, sehen die lecker aus!!! und ganz nach meinem Geschmack – schnell gemacht! Super, die merk ich mir 🙂
    vielen Dank für das Rezept
    Liebe Grüsse Britta
    P.S. im Moment kann ich mich immer noch nicht zum Plätzchen backen aufraffen, aber dieses Rezept wäre mal ein Anfang 😉

    Gefällt 1 Person

  2. Olaf schreibt:

    Hallo, ich hab einfach mal nach meinem lieblings Weihnachtsgebäck gegoogelt, „Pumpernickel“. Nicht mit dem komischen Pumpernickelbrot, was es ja in allen möglichen Arten gibt, zu verwechseln.
    Das einzigst was annähernd zu meinem passt ist dan dieses Rezept hier gewesen.
    Meins kenn ich von Kindheit an (ich bin 56 Jahr) und ausser bei meinem Bruder (11 Jahre älter als ich) hab ich den Pumpernickel noch nirgends anders gesehen und auch nichts ähnliches gehört. Mein Rezept ist aber leicht anders, wie das so bei allem ist ich stelle es einfach mal hier rein in der Hoffnung es ist nicht falsch…

    500g Butter
    500g Zucker
    125g Kakao
    40g Zimt
    300g gestiftelte Mandeln
    2 Päckchen Backpulver
    3/8 L Milch 375ml 😉
    1 bis 2 Eier kommt auf die Größe an
    1000g bis 1125g mehl kommt wieder auf die Eier an wie der Teig das Mehl aufnimmt…
    Das ganze vermengen schön durchkneten, Streifen (6 St.) formen und auf 2 Kuchenbleche auf Backpapier quer auslegen. Das Ganze bei 150°C Umluft 30 Min. backen. Dann natürlich testen ob er durch ist. Er sollte noch ein klein wenig feucht bleiben, ist wie bei einem Stollen, wenn er etwas klebrig ist und nicht zerbröselt schmeckt er auch besser. Nach der Abkühlung mit weißer Glasur überstreichen. Ich mache sie aus Puderzucker etwas Zitronensaft und wasser selber, schmeckt am besten…

    Wer es mal probiert hat kann such ja gern bei mir melden.

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      • Olaf schreibt:

        Das ganze geht sehr schnell (max. 1/2 Std.), hatte mich auch am Sonntag Nachmittag spontan entschieden sie dieses Jahr doch noch zu backen und ich bin froh.
        Natürlich muss man zuvor die Zutaten kaufen. Denke aber bis auf die Mandeln ist alles in einer gut sortieren Küche vorhanden… schöne Weihnachtszeit schon mal…

        Gefällt 1 Person

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