Elisenlebkuchen

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Bald ist Weihnachten, das heißt jetzt geht es langsam los mit der Weihnachtsbäckerei.

Meine Mama hat mir mal aus dem Urlaub von einem Konditor soooo gute Elisenlebkuchen mitgebracht, so leckere hatte ich bisher noch nicht gegessen. Da der Konditor aber fast 400 km entfernt ist, habe ich mir gedacht, ich sollte die vielleicht mal nachbacken. Was ungefähr an Zutaten drin war, konnte ich erahnen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem passenden Rezept. Bei Chefkoch.de habe ich dann ein Rezept gefunden, das meiner Meinung nach ziemlich gut passte und die Lebkuchen waren wirklich so gut wie die vom Konditor.

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Das Herstellen von Elisenlebkuchen braucht etwas Zeit, ich fand es aber nicht besonders kompliziert, man hat allerdings hinterher doch einiges abzuwaschen. Die im ursprünglichen Rezept beschriebene Lebkuchenglocke habe ich nicht. Es hat auch ganz gut geklappt, die Masse mit einem Messer kuppelförmig auf die Oblaten zu streichen.

Ich habe das ursprüngliche Rezept noch ein wenig abgewandelt, indem ich die Haselnüsse zum Teil durch Walnüsse ersetze, und ich hacke das Orangeat klein.

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 140 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
  • 200 g Marzipan
  • 1 Eiweiß
  • 80 g Puderzucker
  • 100 g Walnüsse, grob gehackt, geröstet (oder Haselnüsse)
  • 300 g Haselnüsse, fein gemahlen
  • 50 g Orangeat, klein hacken
  • 50 g Zitronat, klein hacken
  • 2 Messerspitzen Hirschhornsalz (in etwas kaltem Wasser auflösen, max. 1 EL)
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz 15 g
  • 2 gestrichene TL Zimt (Ceylon)
  • 30 Oblaten Durchmesser 70 mm
  • Kuchenglasur – Schokolade

Man benötigt 3 Backbleche

Zubereitung:

Ei, Eigelb und Zucker schaumig rühren.

Marzipan mit Puderzucker und dem Eiweiß verkneten und unter die Eimasse rühren. Das geht ganz gut mit dem Handmixer oder mit der Küchenmaschine.

Die restlichen Zutaten gut mischen und mit dem Kochlöffel unter die Ei-Marzipan-Masse heben. Wenn die Masse zu flüssig ist, kann man noch ein paar gemahlene Nüsse hinzugeben.

Die Lebkuchenmasse mit einem Messer kuppelförmig auf die Oblaten streichen und auf ein Backblech legen. Die Lebkuchen etwa 3-4 Stunden trocknen lassen, oder sogar über Nacht. Sie sollten eine leichte Haut haben, also wenn man sie anfasst, sollte nichts an den Fingern kleben bleiben.

Backofen auf 160° C vorheizen.
Bei 160° C etwa 15-20 Min backen (Umluft). Sie dürfen gerne noch etwas weich sein.

Nach dem Auskühlen mit Schokoglasur bestreichen – nicht zu dick. Am besten mit einem Pinsel. Wieder abkühlen lassen und in einer Blechdose lagern. Auch eine schöne Geschenkidee als Mitbringsel für eine Einladung in der Adventszeit.

Elisenlebkuchen vor dem Backen

Elisenlebkuchen vor dem Backen

Elisenlebkuchen

Fertig!

Tipp: Das Hirschhornsalz sollte man nicht durch Backpulver ersetzen. Denn Backpulver verliert seine Wirkung wenn es länger steht. Und die Lebkuchen müssen ja länger ruhen.

Tipp: Ich habe auch schon kleinere Oblaten verwendet (Durchmesser 50 mm),

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