Ciabatta-Brot selbstgemacht

Ein Bericht im Fernsehen über Arnaldo Cavallari, den „Erfinder“ des Ciabattas, hat mich neugierig gemacht, es mal selbst auszuprobieren.

Schon am darauffolgenden Wochenende machte ich mich ans Werk. Bis auf die Hefe hatte ich alle Zutaten im Haus. Hier mein Rezept:

Zutaten:
150 g  Weizenmehl Type 405
130 ml Wasser
2 g Hefe
1 Prise Zucker
350 g Weizenmehl Type 405
170 ml Wasser
6 g Hefe
10-15 g Salz
12 ml Olivenöl

Zubereitung:
Aus 150 g Weizenmehl, 140 ml Wasser, 2 g Hefe und Zucker einen Vorteig zubereiten und 24 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur an einem zugfreien Ort stehen lassen. Ich stelle die Schüssel immer in den Backofen, da steht sie geschützt. Es kommt nicht so genau auf die Zeit an, aber 16 Stunden sollten es schon mindestens sein.

Am nächsten Tag den Vorteig und alle restlichen Zutaten für mehrere Minuten kräftig kneten bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig abgedeckt 45-60 Minuten gehen lassen. Dann den Teig zweimal im Abstand von je 45-60 Minuten mehrmals falten (nicht kneten) und wieder  abdecken.

Danach den Teig in 2 Brote teilen. Nicht mehr kneten. Die Form der Brote darf ruhig etwas unordentlich sein also ggf. den Teig etwas in Form ziehen.
Die beiden Teigstücke auf ein Backblech (mit Backpapier oder bemehlt) legen und nochmals 90 Minuten gehen lassen.

Ein leeres Backblech auf den Boden des Backofens stellen. Das wird später noch gebraucht. Den Backofen auf 230°C vorheizen.

Das Backblech mit dem Brot hineinschieben, nun 100 ml Wasser auf das auf dem Boden des Backofens stehende zweite Backblech gießen, Tür sofort schließen, damit nicht so viel Dampf entweicht.

Bei 230°C ca. 30 Minuten backen. Wird es nach 20-25 Minuten schon braun, kann man gerne die Temperatur auf 200°C zurückdrehen.

Ich habe schon mit mehreren Mehlsorten experimentiert. Muss aber sagen, auch mit dem Standard 405er Mehl schmeckt es wirklich gut. Man kann aber auch 550er nehmen, wie es in vielen anderen Rezepten vorgeschlagen wird.
Das Brot ist so wie es sein soll – außen knusprig, innen elastisch.

Fazit
Ein Ciabatta selbst zu backen ist nicht besonders kompliziert – es braucht nur etwas Zeit. Man könnte sogar sagen ein Ciabatta ist richtiges „Slow Food“ – man braucht ja immerhin insgesamt 24 oder mehr Stunden dafür. Bei uns gab es das selbstgebackene Ciabatta schon viele Male, auch unsere Freunde sind immer wieder begeistert.

Probiert es doch auch mal aus – ich finde es lohnt sich!

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7 Gedanken zu “Ciabatta-Brot selbstgemacht

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